Oberster Grundsatz der Squashregeln ist der Schutz der Spieler
An erster Stelle steht bei den Squashregeln der Schutz der Spieler. Bekommt einer der Spieler in einer unklarn Spielsituation einen unsauber geschlagenen z.B. am Rücken oder Bein ab, bedeutet das meist ziemliche blaue Flecken. Auch aufgrund des geringen Platzes im Court besteht ein Gefährdungspotenzial der Spieler durch weite Ausholbewegungen oder Ausschwungbewegungen. Aus diesem Grund wird beim Squash in solchen Situationen auf den jeweiligen Schlag verzichtet, und es wird entweder auf „Let“ bzw. Wiederholung des Ballwechsels entschieden, oder gleich auf Punkt für einen der Spieler.
Ein Grundsatz beim Squash ist, dass jeder Spieler den anderen Spieler nicht bei dessen Schlag behindern darf. Das heißt, wenn man einen Ball gespielt hat, muss man den Ball derart frei machen, dass der Gegner den Ball ohne Behinderung schlagen kann. Steht ein Spieler genau in der Flugbahn des eigenen zurückkommenden Balles und steht der Gegner schlagbereit da, so wird auf Punkt, „Ball an“ oder Stroke für den schlagbereiten Spieler entschieden. Grund, der Spieler der vorher den Ball geschlagen hatte, hat dem Gegner nicht die Möglichkeit gegeben, seine Schlagaktion ohne Behinderung durchzuführen. Entweder war also der Schlag vorher zu schlecht oder ungenau, oder der Spieler war zu langsam um dem Ball aus dem Weg zu gehen.
Spielt ein Spieler einen Ball, den der andere Spieler auf direktem Weg erreicht hätte, dieser müstte aber um diesen Spieler herum laufen, was einen längeren Weg bedeutet, wodurch der Ball nun doch nicht rechtzeitig erreicht wird, so wird auf Let bzw. Wiederholung entschieden, weil es Spielsituationen gibt in denen es nicht möglich ist, sich in Luft aufzulösen, und es dem anderen Spieler aber nicht zuzumuten ist, einen Umweg in Kauf zu nehmen. Der Ballwechsel wird wiederholt. Bei allen Turnierspielen wird jedes Match immer von einem Schiedsrichter verfolgt, der diese Entscheidungen zu treffen hat.
Desweiteren ist es beim Squash das Ziel, den Ballwechsel mit der Angabe auf der einen Seite, den Ball so über die Aufschlaglinie an der Sirnwand zu spielen, dass er über die Querlinie in die andere Platzhälfte des Feldes spielt. Geschlagen wird abwechselnd, in der Art und Weise, dass ein Ball mit dem Schlag immer entweder direkt oder indirekt die Stirnwand berühren muss, und im Höchstfall einmal auf dem Boden aufkommen darf. Man darf den Ball auch jederzeit aus der Luft als Volley spielen.
Gespielt wird bis 11 oder 15 Punkte, wobei nach den neuen regeln jeder Ballwechsel zum Punktgewinn für denjenigen Spieler führt, welcher den letzten korrekten Schlag ausgeführt hat. Gewinner eines Satzes ist derjenige Spieler, der als erstes mit zwei Punkten Vorsprung die 11 oder 15 Punkt erzielt hat.
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